zusätzliche Leistungen

  • Im Bereich Prävention bietet die Praxis für Logopädie das Würzburger Trainingsprogramm für Vorschulkinder an, um die Vorläuferfähigkeiten für den Schriftspracherwerb zu verbessern.
    Eine logopädische Beratung bspw. zum Sprachstatus ihres Kindes können sie auf Selbstzahlerbasis hier in der Praxis für Logopädie erhalten.

  • Weitere Informationen über mein Berufs-Profil erhalten Sie unter folgendem Link:
    Berufs-Profil

  • Encouraging Training
    Ein Modell zum Aufbau von ermutigenden Denk- und Verhaltensweisen bildet das sogenannte Encouraging Training. Ermutigung ist die tragende Säule dieses individualpsychologischen Konzeptes zur optimistischen Lebensgestaltung.
    In regelmäßigen Abständen führt Heidi Bergen in den Räumen der Praxis für Logopädie Trainingskurse durch, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

  • Für Einzelpersonen, Paare oder Familien bietet sie auch individualpsychologische Beratung nach vorheriger Absprache, z.B. per E-Mail info@heidi-bergen.de, an.



Was bietet die Praxis für Logopädie ?

Sprechstörungen

Für die Behandlung von kindlichen Sprechstörungen kommt nach einer gründlichen Diagnostik bspw. die klassische
Artikulationstherapie zur Anwendung. Sie bildet einen zu
erlernenden Laut ( z.B. das sch )an und festigt ihn auf
verschiedenen Ebenen ( Silben, Wort, Satz, Spontansprache ).
Falls notwendig werden mundmotorische Übungen in die Therapie miteinbezogen.

Patienten, die bspw. als Folge eines Schlaganfalls, eine Sprechstörungen erlitten haben, benötigen häufig auch ein Funktionstraining der orofacialen Muskulatur, um die eingeschränkte Beweglichkeit in einer Gesichtshälfte zu verbessern.
Hier kann auch das Behandlungskonzept „PNF“ zur Anwendung kommen, bei der die Gesichtsmuskulatur vor der Bewegung mit Eis stimuliert wird.
Patienten, die an der Parkinsonschen Krankheit leiden, können im Rahmen des Lee Silverman Voice Treatments ( LSVT ) von einer Intensivtherapie profitieren.

Sprachstörungen

Nach der logopädischen Diagnostik wird entschieden, ob das Kind eine phonologische Therapie z. B. P.O.P.T. nach Fox oder eine Artikulationstherapie benötigt.
Es kann aber auch zunächst wichtig sein, dass das Kind erst mal überhaupt erfahren muss, wozu Sprache/Sprechen notwendig ist, nämlich zur Kommunikation mit seiner Umwelt !
Vielleicht hat das Kind die Sprache schon entdeckt, aber es stehen ihm zur Kommunikation noch zu wenig Wörter zur Verfügung.
Wenn Kinder eine Sprachentwicklungsstörung mit einer phonologischen Komponente haben, kann es sein, dass sie auch mit der Schriftsprache in ähnlicher Weise Schwierigkeiten haben. Durch eine entsprechende logopädisch-phonologisch orientierte Therapie sollten diese Probleme so früh wie möglich bearbeitet werden ( Kinder zeigen entsprechende Probleme schon im ersten Schuljahr ..... ). Hier kann auch das Würzburger Trainingsprogramm als Präventionsmaßnahme die Vorläuferfähigkeiten für den Schriftspracherwerb verbessern.
Nach einem Schlaganfall resultieren häufig Sprachstörungen, die sich in Form von Wortfindungsproblemen oder Schwierigkeiten in der Schriftsprache oder im Bereich des Sprachverständnisses bemerkbar machen.
Diese Patienten brauchen unmittelbar logopädische Leistungen, um gezielt diese Bereiche zu verbessern oder wiederherzustellen.
Durch eine Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg hat die Praxis für Logopädie Friedrich Bergen die besondere Aufgabe übernommen, diese Patienten schon in der Akutphase auf der Stroke Unit umfangreich zu betreuen.

StimmstörungenSchluckstörungen

Menschen in so genannten Sprechberufen merken häufig erst innerhalb ihrer Berufstätigkeit, dass ihre Stimme der Belastung nicht oder nicht genügend standhält.
Sie berichten über eine Heiserkeit oder sogar über Stimmversagen nach stimmlicher Belastung ( Erzieher, Lehrer, Dozenten, Pastoren ... ).
Es kann aber auch im Rahmen von operativen Eingriffen zu Stimmproblemen kommen.
Für diese Patientengruppe ist eine gezielte Therapie nach einer gründlichen fachärztlichen Untersuchung notwendig, um auch hier die Kommunikationsfähigkeit oder sogar die Berufsfähigkeit möglichst wiederherzustellen.

Bei Problemen mit den Zähnen oder der Zahnstellung führt doch der Weg in der Regel zum Zahnarzt oder Kieferorthopäden, aber nicht zum Logopäden, oder ????
Vielleicht doch, wenn z.B. ein so genanntes Zungenpressmuster vorliegt.
Stellen Sie sich vor, dass bei jedem Schluckvorgang die Zunge gegen die Zähne drückt und dieses bis zu 2000 mal am Tag erfolgt.Dann ist es die Aufgabe der Logopädie, ein korrektes bzw. physiologisches Schluckmuster anzubilden und zu festigen.
Dies ist Bestandteil der so genannten myofunktionellen Therapie.
Aber auch der schon häufiger genannte Schlaganfall kann schwere Schluckstörungen verursachen, die einer interdisziplinären Zusammenarbeit bedürfen.
Die Logopädie stellt im Rahmen der Diagnostik den Pathomechanismus fest und versucht durch gezielte Übungen und Training, den Schluckvorgang zu aktivieren oder eine Kompensationstechnik zu erarbeiten, womit eine orale Ernährung ermöglicht werden so